Anne Jeglinski

„Ich bin durch den Kurs ein sehr großes Stück gewachsen, kontinuierlich, fast unmerklich und dennoch so nachhaltig."

„Ich habe eine Kombination mit einer gewissen Spiritualität, also einen Gesamtansatz gesucht.
Für mich war wichtig, dass es nicht nur um das Handwerkszeug geht, sondern darum, die eigene innere Haltung zu ändern, zu entwickeln oder zu fokussieren."

„Ich habe gemerkt, dass mein Engagement im Alltag eigentlich das Wichtigste ist, das ich geben kann. Allein in meiner Arbeit, die ich jetzt mache, kann ich mit so vielen Menschen kommunizieren und interagieren, und da passiert ganz viel."

In den Tiefen des Internets, meint Anne Jeglinski, sei sie auf der Suche nach möglichen Veränderungen in der eigenen Arbeits- und Lebensperspektive auf den Ökumenischen Dienst Schalomdiakonat gestoßen. Sie beendete ihren Aufbaukurs im Mai 2010 – als Friedens- und Konfliktberaterin, wie ihre Kursgruppe den Abschluss definierte. Anne Jeglinski arbeitete für eine Organisation, die Freiwilligendienste in Deutschland, Europa und außerhalb Europas durchführt. Als Bildungsreferentin begleitete sie rund 80 Freiwillige, vor allem in Israel/Palästina und Japan. Nach einer Fortbildung in Betriebswirtschaft für gemeinnützige Dienstleistungsunternehmen ist Anne Jeglinski seit Juni 2011 stellvertretende Geschäftsführerin des IJGD Berlin, Brandenburg und Sachsen. Die intensive Auseinandersetzung mit Gewaltfreiheit fließt in ihre Arbeit ein, in ihre Kommunikation mit Freiwilligen und Kolleg_innen. Gleichzeitig hat der Kurs, an dem sie gemeinsam mit ihrem Freund Christian teilgenommen hat, auch vieles im Privaten verändert. Offener, selbstsicherer und weiterhin auf der Suche sei sie. Ihre Spiritualität ist ihr dabei Kraftquelle, auch für die unablässige Suche, das Bemühen um eine gewaltfreie Haltung.

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